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Fortbildung - NCOC – Die Schule als „Tatort“ – Prävention und Strategien im Umgang mit Gewalt von 27.-28. April mit Mag.a Beatrix Kastrun und Dr.in Adelheid Berghammer

24.05.2022
von Edith Kern-Klambauer
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Gewaltprävention
Mobbingprävention

„Durch Gesetze und Erlässe ist in Österreich klar geregelt, was Gewalt ist und dass Gewaltanwendung nicht erlaubt ist und geahndet wird. Auch wenn nicht jede Gewalttat strafrechtlich verfolgt wird, reglementiert der Staat die eindeutige Ablehnung von Gewalt. Nicht nur auf Gewalt zu reagieren, sondern ihr präventiv zu begegnen, ist deshalb eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Die Schule ist ein Ort, an dem Gewalt – in welcher Form auch immer – keinen Platz haben darf. (…..)

An der Schule wird Gewaltprävention dann langfristig erfolgreich sein, wenn die ganze Schulgemeinschaft für einen gewaltfreien Umgang miteinander Verantwortung übernimmt, sich Wissen zum Thema aneignet, ein gemeinsames Gewaltverständnis entwickelt, Strategien und Maßnahmen für Prävention und Intervention ausarbeitet, diese an alle Schulpartner kommuniziert und in Form einer gemeinsamen Vorgehensweise umsetzt und sich auch bei Bedarf professionelle Unterstützung von außen holt.“ (Kessler/Strohmaier: „Gewaltprävention“, S.15 in: https://hepi.at/fileadmin/user_upload/redakteure/downloads/publikationen/Gewaltpraevention_2020_Online.pdf)

In dieser Fortbildung beschäftigten wir uns mit den Arten von Gewalt, mit Prävention und dem Umgang mit Gewalt. Wir erarbeiteten Strategien für den Schulalltag, die als Leitfäden dienen können. Eine Schulkultur, die den konstruktiven Umgang mit Gewalt lehrt und lebt, leistet einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung einer friedvollen Gesellschaft unter dem Motto: „Gemeinsam gegen Gewalt“.