News

Gewaltfreie Kommunikation im Unterricht

03.12.2021
von Hannah Höfler
News
Gewaltprävention
Achtsamkeit

„Worte können Fenster sein – oder Mauern.“ – M-Rosenberg

Kommunikation ist ein wesentlicher Teil unserer Gesellschaft. Sie zeigt sich in unterschiedlichen Formen und Mustern und kann Beziehung verstärken, sowie Konflikte bedingen. So wird uns auch bewusst, dass insbesondere in der Schule eine Art der Kommunikation entstehen muss, die ein Miteinander stärkt und Konflikte reduziert. Besonders hilfreich dafür können Elemente aus der gewaltfreien Kommunikation nach Marshall Rosenberg sein. Hierbei geht es im Wesentlichen um ein emphatisches Zuhören und das Erkennen von eigenen Bedürfnissen sowie die des Gegenübers. Bevor ich als Lehrperson die Bedürfnisse des anderen erkennen kann, muss ich mir erst über meine eigenen bewusst werden. Was brauche ich für ein gutes Miteinander? Was ist mir in meiner Klasse wichtig? etc.

Habe ich meinen eigenen Rahmen abgesteckt, so kann ich mich zu den Bedürfnissen meiner Schülerinnen und Schüler hinwenden. Egal welche Handlungen unser Gegenüber zeigt, uns muss bewusstwerden, dass dahinter immer mindestens ein Bedürfnis steckt. Es ist nicht immer leicht, dies herauszufinden, aber es lohnt sich, denn nur so können in weiterer Folge gemeinsam Strategien entwickelt werden, die ein positives Miteinander fördern und ein gutes Klassenklima entstehen lassen. Also nur Mut zu mehr zwischenmenschlicher und gewaltfreier Kommunikation im Unterricht!

Literaturempfehlung zur gewaltfreien Kommunikation:

  • Rosenberg, M. (2016). Gewaltfreie Kommunikation – Eine Sprache des Lebens. Paderporn: Junfermann Verlag.
  • Rosenberg, M. (2018): Konflikte lösen durch Gewaltfreie Kommunikation. Ein Gespräch mit Gabriele Seils. Freiburg: Herder Verlag.